EIN JAHR IN DER ENTWICKLUNG
Die Erstellung von „Reflections of Speed“ war keine leichte Aufgabe. Der Prozess dauerte über ein Jahr. James sah zunächst Skizzen des Vanquish und verbrachte anschließend mehrere Monate damit, ein Modell in Originalgröße zu studieren, bevor er mit dem komplexen Fertigungsprozess begann, bei dem er sich genau an die Abmessungen des Autos hielt. „Es passt wie angegossen“, sagt er.
Jedes Teil wurde in seinem Atelier entworfen und hergestellt. Jede Naht und jede Oberfläche wurde so gestaltet, dass sie unauffällig ist. James' Arbeitsweise ist äußerst präzise – geprägt von jahrelangen Experimenten mit industriellen Materialien, von handgehämmerten Karosserien bis hin zu Bronze und Kupfer.
„Ich bemühe mich, alle sichtbaren Spuren des Herstellungsprozesses zu beseitigen“, erklärt James. „Der Fokus liegt also weiterhin auf den optischen Täuschungen und der Philosophie hinter dem Werk.“
Dieses unermüdliche Streben – so lange zu verfeinern, bis etwas Transzendentales entsteht – spiegelt die Designphilosophie von Aston Martin wider. Wie Miles Nurnberger, Design Director bei Aston Martin, es ausdrückte: „Man kann die Liebe, Sorgfalt und Leidenschaft erkennen, die in sie gesteckt wurden.“
Es ist nicht verwunderlich, dass James das Auto selbst als eigenständiges Kunstwerk betrachtet: „Ich habe Aston Martin stets als eine Kunstform betrachtet“, erklärt er.
„Reflections of Speed“ wird versteigert, wobei der gesamte Erlös dem Petersen Automotive Museum in Los Angeles und dem LA Arts Community Fire Relief Fund zugutekommt – einer Notfallhilfe für Künstler und Kunstschaffende, die von den verheerenden Waldbränden in Los Angeles betroffen sind.