Es gibt einen Moment, etwa in der dritten Runde eines intensiven Entwicklungstests für Hypercars, in dem Fernando Alonso aufhört zu fahren und beginnt, aufmerksam hinzuhören. Nicht auf seine Ingenieure. Auf sein Auto.
Das ist wichtiger, als Sie vielleicht denken, denn der Aston Martin Valhalla ist nicht einfach nur ein weiterer Mittelmotor-Sportwagen. Es ist das erste serienmäßige Hyperauto mit Mittelmotor, das Aston Martin jemals gebaut hat. Eine Marke, die seit mehr als einem Jahrhundert für Grand Tourer und Sportwagen mit Front-Mittelmotor steht, hat nun ihr beeindruckendes Know-how in Sachen Design und Technik in die Entwicklung eines Mittelmotor-Hybridfahrzeugs mit Twin-Turbo-V8-Motor einfließen lassen. Es steht viel auf dem Spiel.
Das wirft eine Frage auf, die kein „Technisches Datenblatt“ beantworten kann: Wie stellt man sicher, dass sich ein Auto, das technologisch so komplex und leistungsorientiert ist, dennoch wie ein Aston Martin anfühlt?
Man setzt einen der scharfsinnigsten Fahrer, die es gibt, ans Steuer und bittet ihn, bei seiner Beurteilung gnadenlos zu sein.
Fernando Alonso, der Hauptentwicklungsfahrer des Valhalla, ist einer der erfahrensten Rennfahrer der Welt. Und seine Teamkollegen aus der Formel 1®, von Le Mans und der Rallye Dakar würden alle dasselbe sagen. Er ist in der Lage, in ein ihm unbekanntes Auto zu steigen und innerhalb einer Runde nicht nur zu verstehen, was es zu tun versucht, sondern auch, was es tun muss. Eine Karriere mit mehr als 400 Grand-Prix-Rennen würde natürlich bei jedem den Instinkt schärfen. Die größere Herausforderung besteht darin, den Input des Fahrers von den Reaktionen des Fahrzeugs zu trennen und etwaige Diskrepanzen in einer Sprache zu formulieren, auf die Ingenieure reagieren können.
Niemand wäre besser geeignet als Fernando Alonso, um den dynamischen Charakter des Valhalla zu prägen.
Der Unterschied zwischen Schnelligkeit und Fahrspaß
Wenn Sie schon einmal verschiedene Supersportwagen oder Hypersportwagen besessen oder gefahren haben, wissen Sie, dass es nicht unbedingt die schnellsten sind, an die man sich erinnert. Es sind diejenigen, die Ihnen ein Gefühl der Verbundenheit vermittelt haben und in denen Sie aktiv am Fahrgeschehen teilgenommen haben, anstatt nur ein Passagier ihrer Technologie zu sein. Der Valhalla musste überragende Leistungsfähigkeit bieten und sich beim Gasgeben intuitiv und ganz und gar wie Ihr eigenes Auto anfühlen. Das ist die Vorgabe. Das macht den Druck aus.
Die aktive Aerodynamik des Valhalla ist außergewöhnlich, und bereits bei den ersten Tests zeigte sich, dass ein System, das ursprünglich für den Rennmodus konzipiert worden war, auch anderweitig einsetzbar ist. Das aktive Aerodynamiksystem ist nun also im Sport- und Sport+-Modus aktiviert und sorgt sowohl im realen, spontanen Fahrbetrieb als auch auf der Rennstrecke für das sensationelle Valhalla-Erlebnis.
Dieselbe Philosophie lag auch Dutzenden kleinerer Anpassungen zugrunde. Die Rückstellfeder des Gaspedals wurde neu abgestimmt, denn Alonso war aufgefallen, dass sich das Auto bei teilweiser Gasgabe durch einen geringfügig stärkeren Widerstand lebendiger anfühlte. Nicht nur schneller. Sondern auch reaktionsschneller. Die Software des Achtgang-DCT wurde so lange überarbeitet, bis jeder Gangwechsel von einem markanten mechanischen Schlag begleitet wurde – jenem spürbaren Akzent, der einem bewusst macht, dass sich dort tatsächlich Gänge befinden und nicht nur Algorithmen, die diese vortäuschen. Geschwindigkeit mit Showeffekt.
Fernando stellte fest, dass sich das automatische DRS stabiler anfühlte, wenn sich der Heckflügel beim Gaswegnehmen Millisekunden vor dem Frontflügel wieder aktivierte. Eine zeitliche Anpassung, die kaum wahrnehmbar ist. Ein Gefühl von Sicherheit, das Sie jedes Mal spüren, wenn Sie später bremsen, als Sie es für möglich gehalten hätten, und das Auto sich einfach unter Ihnen stabilisiert. In solchen Momenten tritt die Technik in den Hintergrund, doch das Gefühl bleibt.
Nicht nur Hauptentwicklungsfahrer, sondern auch Eigentümer
Es gibt ein vielsagendes Detail in Fernando Alonsos Beziehung zu Aston Martin, das über seine Rolle in der Formel 1® hinausgeht. In seiner privaten Garage stehen ein Aston Martin Valkyrie und einer von nur 38 jemals gebauten Valiant-Sportwagen. Er weiß, was es bedeutet, ein Auto nicht aufgrund der Versprechungen auf dem Datenblatt auszuwählen, sondern aufgrund des Gefühls, das es vermittelt, wenn man sich ans Steuer setzt.
Diese doppelte Perspektive prägte jede Entscheidung, auf die er Einfluss nahm. Schnell und sauber, wenn chirurgische Präzision gefragt ist. Mitreißend und ausdrucksstark, wenn Sie spüren möchten, wie die Hinterachse in einer Haarnadelkurve im zweiten Gang auf das Fahrverhalten reagiert. Die aktiven Systeme schreiben keinen Charakter vor; sie lassen Ihren eigenen Charakter zur Geltung kommen.
Das ist die Revolution. Nicht nur der Hybridantriebsstrang oder die beeindruckenden Abtriebswerte. Die Tatsache, dass ein technologisch so anspruchsvolles Hypercar so konzipiert wurde, dass Fahrer und Technik im Mittelpunkt des Fahrerlebnisses stehen.
„Abgesehen von der schieren Kraft und Dynamik bietet er all die unverfälschten Empfindungen und Emotionen, die man sich hinter dem Steuer eines Aston Martin wünscht.“
Fernando Alonso
Er ist schon alles gefahren. Und nun hat er dazu beigetragen, dass sich das gewagteste Modell von Aston Martin seit einer Generation so fährt, als wäre es speziell auf Sie zugeschnitten.
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